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Die USA haben einen neuen Präsidenten gewählt und mit ihm nicht nur eine der traumatischsten Administrationen aller Zeiten abgewählt, sondern vor allem das Image, unter dem die USA während der Bush-Regierung gelitten hat, rehabilitiert. Denn plötzlich lieben nicht nur alle Barack Obama, sondern alle lieben wieder Amerika.
Dazu gibt es auch allen Grund, und der heißt nicht nur Barack Obama:
Wer behauptet, dass die Amerikaner „keine Kultur“ hätten, der sollte vielleicht einmal eine der vielen grandiosen amerikanischen Schriftsteller lesen. Thomas Pynchon zum Beispiel, der vor kurzem seinen neuen fantastischen Roman „Gegen den Tag“ veröffentlicht hat (das Buch ist fast 1500 Seiten stark, man bekommt also amerikanisches Large Size für sein Geld) oder „Tom Sawyer“ von Mark Twain. Selten ist etwas witzigeres, spannenderes und lehrreicheres als die Lausbubengeschichten um Tom und seinen Kumpel Huckleberry Finn geschrieben worden.
Es gibt nur Blockbuster und Hollywood-Kino in den USA, das keine Qualität hat? Kinoliebhaber wissen schon lange, dass das allerbeste Independent-Kino aus den USA kommt. Stellvertretend hierfür steht das Sundance-Festival, das jedes Jahr Perlen, wie „Little Miss Sunshine“ oder das großartige Filmdebüt „You and me and everyone we know“ von Miranda July ausspuckt. Und außerdem: Wer hat eigentlich was gegen Hollywood? Pretty Woman, Dirty Dancing, Titanic…nur in Hollywood fiebern wir bei Märchen mit, die uns realistisch vorgaukeln, dass eine Millionär sich in eine Nutte verliebt.
Und nicht nur das – auch die besten Serien stammen aus den USA. Während man in Deutschland Serien, wie „Alles Atze“ oder andere verdummenden Formate über sich ergehen lässt, produziert die Traumfabrik einen Knaller nach dem anderen: Sopranos, Six Feet Under oder die großartige Cop-Serie „The Wire.“
Also, wer sich jetzt immer noch beschwert, dass die Amis dumm, ignorant, unkreativ und geldgeil seien, der soll nicht nur auf den neuen Präsidenten schauen. Es gibt noch viele andere Beweise dafür, das Amerika liebenswert ist.
Der Silvestertag und vor allem die Nacht wird viel zu überbewertet. Man fühlt sich schon fast genötigt auf eine riesen Party zu gehen, damit man nicht als langweilig gilt. Zu Hause bleiben ist allerdings auch voll daneben. Also was tun? Wie wäre es denn mit Paris?
Der Flug nach Paris ist echt erschwinglich. Wenn man rechtzeitig bucht, kann man einen Hin- und Rückflug unter 60 € schon bekommen. Eine Nacht in Paris kann man sich dann auch noch leisten. Hier ist man auch mit 60 € für ein Doppelzimmer dabei. Am besten schnappt man sich seinen Liebsten oder die Liebste und macht mit ihr einen Städtetrip. Und um zwölf Uhr dann einen Kuss unter dem Eiffelturm. Wen das Geknallere nervt ist in Paris genau richtig, da ist es nämlich aus Sicherheitsgründen untersagt mit Böllern um sich zu werfen.
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Manchmal glaubt man, dass in den heutigen Zeiten der Telepräsenz alles über den Computer gemacht werden kann. Zeitung lesen, telefonieren, einkaufen und schreiben natürlich. Stimmt ja auch, doch heißt das noch lange nicht, das Schreiben auf Papier mit einem Stift nicht mehr schick ist. Im Gegenteil.
Beweisen tut dies der Trend um die kleinen Moleskine-Notizbücher, die nun schon seit längerer Zeit wieder durch Hosentaschen und Handtaschen geistern und auf Schreibtischen oder den Hörsälen der Uni genauso beliebt sind, wie bei Schriftstellern und Künstlern. Praktisch sind sie alle Male. Gerade das robuste Material macht die Büchlein, die es inzwischen in allen möglichen Variation gibt, so beliebt.
Der Name Moleskine geht auf das englische Wort „Maulwurfshaut“ zurück. Im Frankreich des 19. Jahrhundert waren die Bezüge in den Kaffeehäusern aus besonders strapazierfähigen Material gefertigt, das auch Moleskine genannt wurde. Die Notizbücher der damaligen Bohème waren ebenfalls mit diesem Material überzogen und gaben dem schicken Notebook von heute seinen Namen.
Schon 1998 sicherte sich die italienische Firma Modo&Modo die Markenrechte an den Büchlein und legte es in gehobener Ausstattung wieder auf. Natürlich handelt es sich bei dem Material weder um echte Maulwurfshaut, noch um das Material, das im alten Paris verwendet wurde. Der Name ist jedoch geblieben. Heute kommen die Hefte in chinesischem Kunstleder, mit Fadenheftung, Leseband und Gummiheften, um die Seiten zu arretieren. Die Dinger sind – no doubt- wahnsinnig praktisch und gehören in jede Handtasche. Kaufen! [...mehr]
Mit Elliott Smith fing Anfang 2000 alles an; der erste postmoderne, große Singer/Songwriter erblickte musikalisch das Licht der Welt und ebnete den Weg für alle weiteren unglücklichen, klagenden, schaurig-schön singenden, meist jungen Musiker_innen, die durch ihre Lieder ihren Schmerz in die Welt ausschütteten und uns daran teilhaben ließen.
Die ist jetzt schon fast ein Jahrzehnt her und eigentlich müsste der Singer/Songwriter-Boom so langsam abreißen. Doch was damals noch für erwachsen gewordene Indie-Hippies und Grunger eine Möglichkeit den guten alten gitarrenlastigen Zeiten nachzutrauern war, hat sich heute zu einem handfesten Genre in der Musiklandschaft entwickelt. Der Singer/Songwriter-Trend reißt nicht ab.
Singer/Songwriter als Genre ist natürlich schon viel älter als 10 Jahre. Schon Joni Mitchell oder Leonard Cohen müssen in der klassischen Singer/Songwriter-Ecke angesiedelt werden. Sie ebneten damit erst den Weg zu der neuen Singer/Songwriter-Generation von heute. Trotzdem müssen die Singer/Songwriter von heute schon als eigene Gattung angesehen werden. Auch heute ist die Musik von Conor Oberst, Sufjan Stevens, Elliott Smith oder der großartigen Laura Veirs zwar für eine ganz bestimme Gruppe von Musikliebhaber_innen attraktiv, doch findet man besagten Conor Oberst und seine Band Bright Eyes inzwischen auch in den Top Twenties wieder. Singer/Songwriter-Musik hat sich auch ganz deutlich zu einem kommerziellen Trend entwickelt. Warum auch nicht?
Meine persönliche Neuentdeckung dieses Jahr ist die Singer/Songwriterin Ingrid Michaelsen. Auf ihrer MySpace-Seite kann man sich ihre wunderschönen Songs anhören. Schön! [...mehr]
Meine Mitbloggerin hat ja so recht. Mit voller Zustimmung habe ich ihren gelesen. Die Qualität des Fernsehprogramms lässt nach. Oft wird sogar der Begriff “Unterschichten -TV” benutzt. Aber wie kann sich das Medium Television weiterhin durchsetzten?
Mit der Volleyballkönigin “Mila” und “Raumschiff Enterprise”, sowie “Arabella” habe ich viele Nachmittage vergammelt. Als Kind habe ich oft Spielfilme um 20: 15 Uhr mit meinen Eltern gesehen. Aus Spaß zählten wir die Anzahl der Werbespots. Damals, und das war vor über 10 Jahren, waren es schon 23 Werbeunterbrechungen…
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Politische Filme kommen immer mehr in Mode. Das Interesse wächst und somit wird auch der neue Kinofilm mit Moritz Bleibtreu ein Erfolg werden.

Popcornkino mögen wir alle zwar gerne, aber ab und an kann es auch mal etwas Anspruchsvolleres sein. Durch dieses riesen Medium, die Filmindustrie, werden viele erreicht. Der Filmproduzent Bernd Eichinger…
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Neulich mal wieder das Wochenende zuhause bei den Eltern gewesen, was ja ab und zu gar nicht so übel ist, zumal in meiner Heimatstadt noch ein Haufen guter Freunde lebt. Dementsprechend durchgetanzt und müde lag ich dann am Sonntag Nachmittag gemütlich auf dem Sofa meiner Eltern und ließ den Fernseher laufen, musste jedoch schon nach einer halben Stunde genervt und zunehmend bestürzt abschalten. Was ist nur aus der deutschen Fernsehlandschaft geworden? Wo sind die guten alten Fernsehserien nur geblieben? Ich war mal wieder froh selbst keinen Fernseher zu besitzen.

Neugierig geworden telefonierte ich mein Homebase-Netzwerk in Berlin an und stellte weniger bestürzt fest: Nur 10% von ihnen hatten überhaupt noch einen Fernseher. Stattdessen grassierte folgende Mode: DVD’s mit Super-Serien gucken – eine Praxis, die ich selbst schon zuhause eingeführt hatte. Ist doch wahr! Wer will denn Six FeetUnder gucken, wenn alle Viertelstunde werbeunterbrochen wird, und selbst die Werbung inzwischen einen Zenit an Dämlichkeit überschritten hat, der schlichtweg nicht mehr zu toppen ist?
Was ich mich außerdem immer frage: Wer lädt sich eigentlich die ganzen Klingeltöne runter? Denn in den 80ern gab es wenigstens noch coole Werbung (man erinnere sich an die Miracoli-Werbung, wo die Mutter von nebenan geradezu dali-mäßig surrealistisch mit dem Kopf durch die Wand kommt und sagt: „Es ist noch etwas Soße da!“). Heute fühlt sich der normaldenkende Bürger schlichtweg belästigt vom Gepiepe und Gebrabbel und selbst über Germany’s Next-Topmodel kann man nach der dritten Staffel nicht mehr lachen.

Folgen wir also dem Trend: Serien gucken ohne Werbeunterbrechung. Gute Serien aus England und den USA gucken und lachen, weinen, nachdenklich werden. Hier meine kleine Top-Ten-Liste, die gern dazu aufruft ergänzt und erweitert zu werden. Ach ja, und den Fernseher am besten schnell bei den Eltern in den Keller stellen oder für nen Kasten Bier in der zitty inserieren.
Meine kleine Top Ten: Six Feet Under, The Wire, Extras, The Sopranos, Arrested Development, The Office, Twin Peaks, Riget, ach ja…Sex and The City und die Gilmore Girls, sorry! [...mehr]
Vor einigen Wochen titelte die Wochenzeitung „Die Zeit“ noch, wie unglaublich langweilig, uninspiriert und bieder die heutige Jugend doch wäre. Gut, das kennt man ja schon, die „Jugend von heute“ ist immer das allerletzte. Doch uninspiriert und unkreativ sind sie nun mal wirklich nicht, wie der neueste Trend bestätigt.
Ein in neuer Tanz macht die Runde: Tecktonic!Tecktonic, auch bekannt als tck, vertigo oder Milky Way ist eine Mischung aus Hip-Hop-Moves und Techno-Style und verbindet Elemente aus den 80er Jahren, wie z.B. den Vogue-Dance mit 90er Rave-Dance und Break-Dance. Die Musik auf die getanzt wird nennt sich Jump-Style oder Hard-Style; allerdings handelt es sich hier nicht um eine klare neue Musikrichtung, sondern ebenfalls um eine Mischung aus Technoelementen, die sich mit Hip-Hop-Beats mischen. Tecktonic kann man auch auf Electro-House tanzen.
Ursprünglich kommt Tecktonic aus Belgien und den Niederlanden und entwickelte sich von dort aus schnell weiter. Vor allem in Frankreich ist Tecktonic weit verbreitet und in den Banlieus von Paris eröffnen immer Clubs in alten Industriegebäuden, wo dieser Tanz kultiviert wird. Am bekanntesten ist der Club Metropolis, in dem sich jedes Wochenende Scharen von Jugendlichen zum Tecktonic-dancen vereinen. Von hier aus verbreitete sich schon seit 2000 Tecktonic immer weiter. Kleidung, die den Tecktonic-Stil prägen sind enge Röhren-Jeans, Basketballschuhe aus den 80er Jahren und grelle Neon-Shirts.
Von Frankreich aus hat Tecktonic seine fetten Beats inzwischen in die ganzen Welt gespredet. Nicht nur hier, sondern auch in Estland, Litauen, in Süd-Korea in den USA, in Chile und in vielen anderen Ländern der Welt hat sich Tecktonic zu einer neuen Art von Jugendkultur entwickelt.
Doch was rede ich groß. Hört und schaut selbst, was Tecktonic wirklich ist! Hier kommt ein schickes Video zur Einstimmung…
Der Personenbeförderer die BVG in Berlin verspricht mit dem U-Bahn Cabrion eine Erlebnistour des etwas anderen Art. Hier können nicht nur Schulklassen die Untergrundbahnwege mal richtig erkunden.
Mit etwa 35 km/h fährt das Carbrio durch die Tunnel von Berlin. Natürlich muss jeder vorab einen Helm aufziehen damit die Sicherheit garantiert ist, denn das Cabrio ist ja oben offen. Während der zweistündigen…
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Die Vorhersage der Zukunft lässt die Menschen immer öfter zu den magischen Karten greifen. Da nur wenige diese Kunst beherrschen, haben Kartenleger und Wahrsager zur Zeit viel Arbeit. Gerade in Zeiten einer ungewissen Zukunft greifen die Menschen auf die Magie zurück und hoffen so einen Weg aus vermeintlich aussichtslosen Situationen zu finden.
Horoskope erfreuen sich ebenso immer größerer Beliebtheit. Denn auch in Sachen Liebe lassen sich die Menschen oft von Wahrsagern helfen. Liebeshoroskope liegen nämlich auch total im Trend. Seien wir doch mal ehrlich. Wer schlägt morgens in seiner Tageszeitung nicht auch diese Seite auf und schaut wie der Tag so verlaufen wird und ob man heute besonders Acht geben muss und vielleicht sogar seinem Traumpartner begegnet? Und? Ertappt?
Aber nicht nur bei uns greift der Zauber der Karten um sich, auch Promis lassen sich immer öfter die Karten legen. Am 29 Juni lief auf RTL „Das Leben der Superreichen“. Der Sender zeigte Milliardäre in ihrem täglichen Leben und filmte dabei auch ein deutsches Ehepaar, das in Marrakesch lebt und regelmäßig zu Dinnerpartys einlädt auf denen dann auch Kartenlegerin zu finden ist.
Auch in Amerika dreht sich in Filmen und Serien viel um Esoterik. An Serien wie „Charmed“ und „Medium“ aber auch an dem Kinofilm „Next“ erkennt man diesen Trend deutlich. Selbst in den Casinos von Las Vegas kann man sich bei diversen Kartenlegern die Zukunft vorhersagen lassen. Was sich angeblich immer größerer Beliebtheit erfreut.
Also, scheuen sie sich nicht und lesen sie morgens ihre Horoskope oder lassen sich einmal die Karten legen. Wer weiß, vielleicht ist ja doch etwas Wahres dran?! [...mehr]











