» Kultur

Autor: Eileen Jessica
25. September 2008

Meine Mitbloggerin hat ja so recht. Mit voller Zustimmung habe ich ihren gelesen. Die Qualität des Fernsehprogramms lässt nach. Oft wird sogar der Begriff “Unterschichten -TV” benutzt. Aber wie kann sich das Medium Television weiterhin durchsetzten?

Laptop ersetzt Fernseher © www.flickr.com by AMagill

Mit der Volleyballkönigin “Mila” und “Raumschiff Enterprise”, sowie “Arabella” habe ich viele Nachmittage vergammelt. Als Kind habe ich oft Spielfilme um 20: 15 Uhr mit meinen Eltern gesehen. Aus Spaß zählten wir die Anzahl der Werbespots. Damals, und das war vor über 10 Jahren, waren es schon 23 Werbeunterbrechungen…

[...mehr]


Autor: Eileen Jessica
23. September 2008

Politische Filme kommen immer mehr in Mode. Das Interesse wächst und somit wird auch der neue Kinofilm mit Moritz Bleibtreu ein Erfolg werden.

Soldaten im Krieg © www.flickr.com by soldiersmediacenter
Popcornkino mögen wir alle zwar gerne, aber ab und an kann es auch mal etwas Anspruchsvolleres sein. Durch dieses riesen Medium, die Filmindustrie, werden viele erreicht. Der Filmproduzent Bernd Eichinger…

[...mehr]


Autor: Effi
23. September 2008

Neulich mal wieder das Wochenende zuhause bei den Eltern gewesen, was ja ab und zu gar nicht so übel ist, zumal in meiner Heimatstadt noch ein Haufen guter Freunde lebt. Dementsprechend durchgetanzt und müde lag ich dann am Sonntag Nachmittag gemütlich auf dem Sofa meiner Eltern und ließ den Fernseher laufen, musste jedoch schon nach einer halben Stunde genervt und zunehmend bestürzt abschalten. Was ist nur aus der deutschen Fernsehlandschaft geworden? Wo sind die guten alten Fernsehserien nur geblieben? Ich war mal wieder froh selbst keinen Fernseher zu besitzen.

by recurringdreams flickr
Neugierig geworden telefonierte ich mein Homebase-Netzwerk in Berlin an und stellte weniger bestürzt fest: Nur 10% von ihnen hatten überhaupt noch einen Fernseher. Stattdessen grassierte folgende Mode: DVD’s mit Super-Serien gucken – eine Praxis, die ich selbst schon zuhause eingeführt hatte. Ist doch wahr! Wer will denn Six FeetUnder gucken, wenn alle Viertelstunde werbeunterbrochen wird, und selbst die Werbung inzwischen einen Zenit an Dämlichkeit überschritten hat, der schlichtweg nicht mehr zu toppen ist?

Was ich mich außerdem immer frage: Wer lädt sich eigentlich die ganzen Klingeltöne runter? Denn in den 80ern gab es wenigstens noch coole Werbung (man erinnere sich an die Miracoli-Werbung, wo die Mutter von nebenan geradezu dali-mäßig surrealistisch mit dem Kopf durch die Wand kommt und sagt: „Es ist noch etwas Soße da!“). Heute fühlt sich der normaldenkende Bürger schlichtweg belästigt vom Gepiepe und Gebrabbel und selbst über Germany’s Next-Topmodel kann man nach der dritten Staffel nicht mehr lachen.

by frenkieb flickr
Folgen wir also dem Trend: Serien gucken ohne Werbeunterbrechung. Gute Serien aus England und den USA gucken und lachen, weinen, nachdenklich werden. Hier meine kleine Top-Ten-Liste, die gern dazu aufruft ergänzt und erweitert zu werden. Ach ja, und den Fernseher am besten schnell bei den Eltern in den Keller stellen oder für nen Kasten Bier in der zitty inserieren.
Meine kleine Top Ten: Six Feet Under, The Wire, Extras, The Sopranos, Arrested Development, The Office, Twin Peaks, Riget, ach ja…Sex and The City und die Gilmore Girls, sorry!    [...mehr]


Autor: Effi
20. September 2008

Vor einigen Wochen titelte die Wochenzeitung „Die Zeit“ noch, wie unglaublich langweilig, uninspiriert und bieder die heutige Jugend doch wäre. Gut, das kennt man ja schon, die „Jugend von heute“ ist immer das allerletzte. Doch uninspiriert und unkreativ sind sie nun mal wirklich nicht, wie der neueste Trend bestätigt.

Ein in neuer Tanz macht die Runde: Tecktonic!Tecktonic, auch bekannt als tck, vertigo oder Milky Way ist eine Mischung aus Hip-Hop-Moves und Techno-Style und verbindet Elemente aus den 80er Jahren, wie z.B. den Vogue-Dance mit 90er Rave-Dance und Break-Dance. Die Musik auf die getanzt wird nennt sich Jump-Style oder Hard-Style; allerdings handelt es sich hier nicht um eine klare neue Musikrichtung, sondern ebenfalls um eine Mischung aus Technoelementen, die sich mit Hip-Hop-Beats mischen. Tecktonic kann man auch auf Electro-House tanzen.

by yozza flickr

Ursprünglich kommt Tecktonic aus Belgien und den Niederlanden und entwickelte sich von dort aus schnell weiter. Vor allem in Frankreich ist Tecktonic weit verbreitet und in den Banlieus von Paris eröffnen immer Clubs in alten Industriegebäuden, wo dieser Tanz kultiviert wird. Am bekanntesten ist der Club Metropolis, in dem sich jedes Wochenende Scharen von Jugendlichen zum Tecktonic-dancen vereinen. Von hier aus verbreitete sich schon seit 2000 Tecktonic immer weiter. Kleidung, die den Tecktonic-Stil prägen sind enge Röhren-Jeans, Basketballschuhe aus den 80er Jahren und grelle Neon-Shirts.

Von Frankreich aus hat Tecktonic seine fetten Beats inzwischen in die ganzen Welt gespredet. Nicht nur hier, sondern auch in Estland, Litauen, in Süd-Korea in den USA, in Chile und in vielen anderen Ländern der Welt hat sich Tecktonic zu einer neuen Art von Jugendkultur entwickelt.

Doch was rede ich groß. Hört und schaut selbst, was Tecktonic wirklich ist! Hier kommt ein schickes Video zur Einstimmung…



[...mehr]


Autor: Eileen Jessica
13. September 2008

U-Bahncabrio © Eileen

Der Personenbeförderer die BVG in Berlin verspricht mit dem U-Bahn Cabrion eine Erlebnistour des etwas anderen Art. Hier können nicht nur Schulklassen die Untergrundbahnwege mal richtig erkunden.

Mit etwa 35 km/h fährt das Carbrio durch die Tunnel von Berlin. Natürlich muss jeder vorab einen Helm aufziehen damit die Sicherheit garantiert ist, denn das Cabrio ist ja oben offen. Während der zweistündigen…

[...mehr]


Autor: Dennis
5. September 2008

Kristallkugel©nikilok

Die Vorhersage der Zukunft lässt die Menschen immer öfter zu den magischen Karten greifen. Da nur wenige diese Kunst beherrschen, haben Kartenleger und Wahrsager zur Zeit viel Arbeit. Gerade in Zeiten einer ungewissen Zukunft greifen die Menschen auf die Magie zurück und hoffen so einen Weg aus vermeintlich aussichtslosen Situationen zu finden.

Horoskope erfreuen sich ebenso immer größerer Beliebtheit. Denn auch in Sachen Liebe lassen sich die Menschen oft von Wahrsagern helfen. Liebeshoroskope liegen nämlich auch total im Trend. Seien wir doch mal ehrlich. Wer schlägt morgens in seiner Tageszeitung nicht auch diese Seite auf und schaut wie der Tag so verlaufen wird und ob man heute besonders Acht geben muss und vielleicht sogar seinem Traumpartner begegnet? Und? Ertappt?

Aber nicht nur bei uns greift der Zauber der Karten um sich, auch Promis lassen sich immer öfter die Karten legen. Am 29 Juni lief auf RTL „Das Leben der Superreichen“. Der Sender zeigte Milliardäre in ihrem täglichen Leben und filmte dabei auch ein deutsches Ehepaar, das in Marrakesch lebt und regelmäßig zu Dinnerpartys einlädt auf denen dann auch Kartenlegerin zu finden ist.

Auch in Amerika dreht sich in Filmen und Serien viel um Esoterik. An Serien wie „Charmed“ und „Medium“ aber auch an dem Kinofilm „Next“ erkennt man diesen Trend deutlich. Selbst in den Casinos von Las Vegas kann man sich bei diversen Kartenlegern die Zukunft vorhersagen lassen. Was sich angeblich immer größerer Beliebtheit erfreut.

Also, scheuen sie sich nicht und lesen sie morgens ihre Horoskope oder lassen sich einmal die Karten legen. Wer weiß, vielleicht ist ja doch etwas Wahres dran?!    [...mehr]


Autor: Dennis
17. Juli 2008

Bücher flickr ©simiant

Schaut man sich in den verschiedenen Bücherläden das Genre des Krimis etwas näher an, wird dem aufmerksamen Beobachter sofort ein Aspekt ins Auge fallen. Das Genre wird im Moment von skandinavischen Autoren und deren Geschichte beherrscht. Namen wie Stieg Larsson, Hakan Nesser, Arnaldur Indridason und Helene Tursten scheinen mit ihren Krimis eher den Nerv der Zeit getroffen zu haben. Deutsche Autoren wie Andreas Franz, Wolfgang Burger oder Gisa Pauly liefern trotzdem sehr gute Qualität, müssen sich aber im Moment dem Trend der skandinavischen Krimis beugen.

Was sind die Ursachen für die Popularität? Zunächst sind es die Schauplätze der jeweiligen Krimis. Skandinavien bietet schon in den Vorstellungen vieler Menschen die perfekten Orte für Krimis, die kleinen Dörfer, die oft kilometerweit voneinander entfernt sind, die weite Landschaft mit nur sehr wenigen Einwohnern und der Hauch von Wildnis. Zudem nutzen zahlreiche Autoren in ihren Büchern einen wiederkehrenden Charakter, meistens ist es ein Detektiv oder ein Polizist, der den Leser durch die Handlung führt. Diese Mischung scheint die Leser in Deutschland anzusprechen.

Den Ausschlag geben aber wirklich die Handlungsorte, denn auch in dem Buch von Andreas Franz, „Spiel der Teufel“, sind Polizeibeamte die handelnden Personen. Gegen die scheinbare und beim Lesen auch fühlbare Mystik ist momentan kein Ankommen.    [...mehr]


Autor: Eileen Jessica
29. Juni 2008

In unserer heutigen globalen Kommunikation, ist es wichtig für Job und auch für Privates Fremdsprachen zu sprechen. In der Schule wurde uns schon die Möglichkeit geboten, aber sind wir mal ehrlich wie fleißig waren die meisten von uns?

Ja genau und jetzt machen wir uns Gedanken, Mensch da könnte ich doch mal was nachholen. Genau diese Marktlücke haben schon allerlei Sprachtrainer in Form von Büchern, DVDs und Hörkassetten entdeckt. Heute zu Zeiten des MP3 - Players und dem einfachen Herunterladen im Internet kann man sich in Sekundenschnelle seinen Sprachtrainer auf den tragbaren Musikplayer laden. Dort wird alles schön einfach Schritt für Schritt erklärt. Man ermutigt den Schüler auch zum Sprechen. Immer sollen die Sätze vom Schüler wiederholt werden, schließlich ist das genau der richtige Weg um Erfolg zu gelangen. Es darf einem auch auf gar keinen Fall peinlich sein, wenn man gerade durch die Straßen läuft und bei Lektion 6 angekommen ist, welche das Bestellen im Restaurant betrifft, alles laut und deutlich auszusprechen - denn genau das macht den Lerneffekt aus. Und was ist bitte daran peinlich sich weiterzubilden und Sprachen zu lernen. Allenfalls werden sie von staunenden Passanten Anerkennung und Befürwortung ernten.

Da frag ich mich, ob es nicht auch schon längst Flirtsprachkurse gibt, damit die erste Woche des Urlaubs nicht mit Wörterbuch und gebrochenem Englisch verschwendet werden muss. In diesem Sinne: muy bien!    [...mehr]


Autor: Eileen Jessica
26. Juni 2008

Das Runde muss ins Eckige! Das haben wir alle verstanden, aber wie war das noch gleich mit dem Abseits? Diese Frage können mittlerweile alle beantworten, unabhängig vom Geschlecht. Denn Fußball ist populärer denn je.

Zum Deutschlandspiel gegen die Türkei ist mal wieder, wie so oft in dieser EM, gezeigt worden, wie viele Menschen sich von diesem Sport begeistern lassen. Auf den Fanmeilen tümmelten sich allerhand Deutschland- und Türkeifans und jubelten gemeinsam um die Wette. Die Public – Viewing – Veranstaltungen waren total überfüllt – jeder wollte mit dabei sein. Laut Berichten ist auch alles friedlich verlaufen. Die Frauen nutzen den gesellschaftlichen Event, in dem sie sich aus Länderfahnen einen Rock oder ein Bandeutop zauberten und sich mit den Farben der Fahnen kleine Flaggen auf die Wangen und die Arme schminkten. Zum Abpfiff wurden Feuerwerksraketen gezündet die den Himmel in Sylvesterstimmung hüllten. Im Anschluss konnte man wahnsinnig lange Autocorsos in den Straßen sehen. Kein Auto war zu sehen, ohne eine Flagge. Die Meisten hatten sogar fünf bis acht Fahnen an ihren Vehikeln.

Ich finde das toll so viel Patriotismus in unseren Straßen zu sehen, schließlich können wir echt stolz auf unsere Fußballer sein. Viel Glück fürs Finale!    [...mehr]


Autor: Eileen Jessica
20. Juni 2008

“Public Viewing” ist zu Zeiten der WM in Deutschland geboren worden und gerade jetzt zur EM sieht man wie viele Menschen sich von diesem Trend begeistern lassen.

Schon immer lag es in der Natur des Menschen sich zu besonderen Ereignissen zu versammeln. Sei es zu einem Geburtstag oder zu einer Hochzeit. Die Masse trifft aufeinander um ein bestimmtes Ereignis zu zelebrieren. Seit der WM 2006 haben wir einen neuen Begriff geprägt. Das “Public Viewing“. Public Viewings sind Veranstaltungen bei denen sich auf öffentlichen Plätzen manchmal bis zu 6000 Menschen versammeln um gemeinsam bei einem Fussballspiel mitzufiebern, zu jubeln und ab und zu auch zum kollektiven Trauern und Trösten, zusammenfinden. Es werden dann oft mehrere riesige Leinwände aufgebaut auf denen jeder das Spiel live mitverfolgen kann.

Ich finde das eine ganz tolle Sache. Denn ich als Frau und eigenltich eher weniger fussballbegeistert lasse mich trotzdem gerne von der Masse und der netten Stimmung mitreißen und bin dann auch wild am Daumendrücken. Auf jeden Fall ist ein cooler Abend mit netten Leuten garantiert.    [...mehr]


Seite 5 von 6« Start...«23456»