» Techniktrends

Autor: Eileen Jessica
27. April 2008

So lautet der Werbeslogan der französischen Firma Violet, die für die begeisterten Internetnutzer unter uns ein wahrlich hilfreiches und nettes WorldWideWeb-Accessoire auf den Markt gebracht haben.

Nabaztag ist ein Sekretär für jedermann in einem trendverdächtigem Design: Ein kleiner weißer Hase, der an eine Mischung aus Pokemon und Die “Hello-Kitty“-Katze erinnert. Der Hase wird einfach am Strom angeschlossen, stellt dann über WLAN eine Verbindung zu dem Internet her und verbindet sich somit mit der ganzen Welt. Mit Hilfe des Computers kann man den kleinen Hasen unter www.nabaztag. com taufen und ihn somit zum Leben erwecken. Dort kann man dann gleich die Dienste auswählen, die Nabaztag für einen erledigen soll. Zum Beispiel aktuelle Nachrichten oder die Wettervorhersage, abrufen und vorlesen - eventuell auch die Benzinpreise. Zur anschließenden Entspannung kann er aber auch, begleitet von Lichtzeichen, MP3s abspielen. Je nach Belieben kann man oder “frau” den kleinen Hasen für sich individualisieren.

Dann wird man - Internetverbindung vorausgesetzt -rund um die Uhr von seinem kleinen Sekretär mit Kindchen-Schema informiert. Er spricht klar und deutlich mit lauter Stimme und beherrscht fünf Sprachen fließend. Er liest einem Websites, Podcasts und Weblogs vor. Man kann auch mit ihm sprechen, denn der kleine Begleiter hört mit seinem Bauchnabel. Und er kann außer mit Licht und Tönen mit seinen Ohren, die er bewegen kann, auf sich aufmerksam machen.
Wer Programmieren kann, hat auch die Möglichkeit, eigene Ideen umzusetzen. Außerdem gehört der Nabaztag zu den intelligenten Technikprodukten: Da er immer, auch wenn der PC aus ist, mit dem Internet verbunden bleiben kann, lernt er ständig dazu.

Natürlich ist man mit dem Nabaztag nicht allein. Idealerweise verlinkt man sich mit den vielen anderen Hasen da draußen in der weiten Welt, indem man der Community beitritt. So bleibt auch ein Flirtfaktor nicht aus, denn man kann zum Beispiel von Hase zu Hase kleine Neckereien verschicken.

Da frage ich mich nur, wann es zum Trend wird per Nabaztag “Schluss” zu machen :) Und wie der Hase dass dann seinem unglücklichen Besitzer beibringt - Per hängenden Ohren???

Kaufen kann man dieses ultimative, nützliche Gerät online und in auserwählten Computerläden.    [...mehr]


Autor: Dennis
24. April 2008

Trotz des steigenden Trends in Richtung billiger Digitalkamera kommt man in der professionellen Fotografie auch heutzutage nicht an einer Spiegelreflexkamera vorbei.

Diese sind im Gegensatz zu den älteren Modellen fast immer ebenfalls digital, und kombinieren damit die Vorzüge einer Digitalkamera (Sofortansicht des Bildes, elektronische Handhabung) mit denen einer Spiegelreflex (austauschbare Objektive, Reaktionsmöglichkeiten auf die unterschiedlichsten Bildsituationen, super Qualität).

Das Objektiv - ein Vorteil von Spiegelreflexkameras © flickr / sshDafür sind digitale Spiegelreflexkameras im Gegensatz zu “normalen” Digitalkameras oder gar herkömmlichen Fotoapparaten verdammt teuer. Ein gutes Beispiel ist die Canon EOS 450D, die kostet sofort lieferbar um die 630 Euro im Netz.

Fraglich, ob man solche Technik wirklich braucht, weil es für die meisten Fotos auch eine stinknormale Kamera tut. Meiner Meinung nach zeigt sich sowieso der richtige Fotograf erst, wenn man ihm einen Knipser in die Hand gibt und den Auftrag stellt, damit ein gutes Bild zu schießen.

Dann muss er oder sie sich nämlich an die gegebenen Lichtverhältnisse anpassen, einen Winkel durch Verändern der Position statt durch Knopfdruck finden und mehrmals probieren, bis er den richtigen Schuss raushat. Heutzutage wird außerdem fast alles am Computer nachbearbeitet, weil eben alles digital ist, ein praktischer Trend für Hobbyfotografen aber ein bedenklicher für die Kunstfotografie.

Idealistische Bedenken mal außen vor gelassen - wer sich eine digitale Spiegelreflex leisten kann, der tut das natürlich. Ich würde mir wahrscheinlich keine kaufen, dieser Trend ist mir schlicht zu teuer.

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Autor: Dennis
17. April 2008

Wie engadget mobile berichtet, haben findige Entwickler das Navi-Programm “Enkin” für Googles Alliance- Softwarepaket “Android” bereitgestellt. Das Programm befindet sich noch in der Testphase, funktioniert aber schon viel besser, als beispielsweise Nokias Versuche in die gleiche Richtung.

Enkin verarbeitet eine Vielzahl an Daten ( z.B. Kamera-Input aus dem Handy, GPS-Tracker, Bewegungsmelder) und gibt als Resultat auf dem Bildschirm die Szene wieder, die man mit bloßem Auge sieht.

Der Clou dabei: Über die digitale Aufnahme der Umgebung können beliebig viele Platzhalter gelegt werden, die bestimmte Punkte hervorheben. Zum Beispiel Restaurants, der nächste Flughafen oder die Stelle, wo man sein Auto geparkt hat.

Inwieweit das ausbaubar ist, wird man sehen müssen, aber wer Google Earth mochte, wird diese Anwendung sicherlich lieben: Jetzt kann ich, so oft ich will, live Infos über meine Umgebung abrufen, gerade auf Reisen oder in fremden Städten kann das Ding unheimlich nützlich werden.

Für mich ein klarer Trendsetter, bleibt zu hoffen, dass noch ordentlich weiterentwickelt wird!

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Autor: Dennis
15. April 2008

Apple präsentiert in Kooperation mit Nike seine neueste Elektrik-Spielerei. Die Nike+ Schuhe können in Verbindung mit einem iPod Nano und dem Nike+ iPod Sport Kit zur mobilen Trainingsstation aufgerüstet werden.

iPod nano und Nike+ © flickr / pedrosimoes7Dazu fügt man den Sender des Sport Kits in die extra dafür eingefügte Vertiefung über der Sohle der Schuhe ein. Der zugehörige Empfänger kommt an den iPod. Ab jetzt werden Trittfrequenz und Geschwindigkeit an das AppleGerät gesendet.

Ein Teil des iPod Sport Kits © flickr / Noël OneEin Schrittmesser mit Musikfunktion also? Nicht nur, denn darüber hinaus kann man über iTunes seine Läufe auch ins Netz stellen und im Wettbewerb mit anderen Joggern vergleichen.

Dadurch ergibt sich mehr Motivation für den täglichen Fitnessausflug, da online eine ganze Horde von Mitleidenden vorhanden ist. Der Trend ist unverkennbar.

Der iPod Nano in schickem Rot © flickr / potaufeuDer iPod gibt einem außerdem mit wählbar weiblicher oder männlicher Stimme die zurückgelegte Strecke und die ausstehenden Kilometer zum vorher eingestellten Ziel an.

Für diejenigen, die sich es leisten können, ist das noch ein Grund mehr, sich Turnschuhe und neuen nano zu kaufen.

Die Schuhe sehen gut aus, der iPod auch, und das tägliche Joggen macht so vielleicht sogar mal Spaß! Ein digitaler Sneaker Trend 08!

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Autor: Dennis
3. April 2008

Notebook flickr©Kansir

Mit dem Inspiron 1525 schlägt Dell jetzt in die Blu-ray Kerbe, nachdem inzwischen klar ist, dass dies das von den Herstellern bevorzugte Format ist. Das Designer-Notebook, das für knapp 1.000 Jahre erhältlich sein wird, verfügt über einen 5,4-Zoll-Widescreen, der insbesondere hochauflösende Filme in 720p- Auflösung darstellen kann.

Der größte Vorteil des Inspiron 1525 ist, das man es dank des HDMI-Port problemlos an einen HD-Fernseher oder Bildschirm anschließen kann, zudem lassen sich DVDs und CDs abspielen. Diese Vielfalt dürfte das Notebook vor allem für Filmfans interessant machen. Möchte man zusätzlich auch Fotos und Videos in hochwertiger Qualität dauerhaft auf Blu-ray festhalten, kann man sich gegen Aufpreis einen Brenner installieren lassen.

Zusätzliche Details ist die Media Direct-Technologie, die ein zugreifen auf Media-Files im Standby-Modus ermöglicht. Gegen einen geringen Aufpreis kann man eine Infrarot- Fernbedienung sowie lärmisolierende Kopfhörer erwerben, gerade auf Reisen keine schlechte Alternative.

Für flexible Filmfans ist das Inspiron 1525 eine lohnenswerte Investition.    [...mehr]


Autor: Dennis
27. März 2008

Parallel rechnende Prozessoren sind ein Trend in der Hardwarestrukturierung von Computerprozessoren, der die Türen öffnen soll zu schnelleren Ergebnissen hochkomplexer Rechenvorgänge.

Hier wurde das Modell eines menschlichen Kopfes berechnet. Diese Art von Visualisierung wissenschaftlicher Daten hatte bis vor Einführung der Parallelprozessoren das Problem, dass sich die Ausgabe eines kompletten Modelles nur über unpraktisch lange Zeiträume realisieren ließ.

Auch bei der Programmierung von Animations- und Reaktionsabläufen von Robotern ist die parallele Verarbeitung einzelner Rechenvorgänge ein immenser Fortschritt für die Programmierer. Das ermöglicht es dem “Gehirn” des Roboters, immer realistischer bzw “kreativer” auf gestellte Problematiken zu reagieren. Natürlich wird ein Roboter in absehbarer Zeit nicht an die Flexibilität des Gehirns herankommen, die neue Prozessortechnik hilft der Wissenschaft jedoch immens weiter.

Man sieht, dieser Trend wird sich fortsetzen. Paralelle Prozessorschaltungen gibt es mittlerweile überall, von Notebooks bis zu Supercomputern.    [...mehr]


Autor: Dennis
21. März 2008

Ein relativ neuer Trend in der Gamesbranche ist die Entwicklung der Adventures hin zu interaktiven Filmen.

Es gibt Beispiele, in denen das gut umgesetzt ist, und man neben einem schönen Film mit glaubhafter Charakterentwicklung auch noch ein gutes Spiel präsentiert bekommt. Leider schlampen die Entwickler aber immer öfter an der Ausführung des Spiel selbst, und konzentrieren sich nur auf möglichst gute Cutscenes und Dialoge.

Was bringt mir ein Spiel, bei dem ich 10 Minuten dem Dialog folgen darf um dann zwei Minuten durch ein geradliniges Level zur nächsten Sequenz zu laufen? Da mag die Story noch so spannend sein, das “Spiel” hat damit das Recht auf diese Bezeichnung verloren und sollte eher als Mitmachstory vermarktet werden. Dreamfall und The longest Journey sind so Kandidaten.

Andererseits bringt der neue Trend auch Spiele hervor, die in ihrer Kombination von Interaktivität und Spannung ganz neue Erlebnisse möglich machen. Alte Spiele wie z.B. Blade Runner, aber vor allem der Titel Fahrenheit zeigen, was in dieser Richtung alles möglich ist.

Adventures sind seit Jahren Mangelware, die neuen Interaktiv-Abenteuer machen aus dem PC -Spiel im günstigsten Fall einen Film, in dem man Protagonist ist. Kombiniert mit guten Spielideen ist das sicherlich der nächste große Schritt in Sachen Games. Man darf gespannt sein, welche Neuerungen weiterhin auf uns zu kommen, mit der sich rasant entwickelnden Technik sind den Programmierern technisch immer weniger Grenzen gesetzt.

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Autor: Dennis
28. Februar 2008

Wer noch keines hat, lebt in einem anderen Zeitalter. Zu modern, zu stylish, zu komfortabel war die von Apples iPhone eingeleitete Revolution des Handydesigns im letzten Jahr, als dass man jetzt noch mit einem Tastenhandy herumlaufen möchte. Handys mit Touchscreen sind der letzte Schrei. Wie schon zur Jahrtausendwende mit dem iPod, hat es Steve Jobs Firma hier erneut geschafft, einen Design- Trend zu setzen.

iPhone - der Trendsetter © flickr / Legendary Classic

Ob LG, Sony Ericsson, Samsung, Siemens oder Nokia: Das Touchscreen- Design wird übernommen.

Von dreist kopiert bis mehr oder weniger subtil abgekupfert: Jeder Handyhersteller, der etwas auf sich hält, plant neue Handys dieser Bauart.
Dabei ist es wie so oft: Die Nachahmer warten mit technisch besseren Daten als das Original auf. Alle Kritikpunkte, die dem iPhone vorgeworfen werden können, wurden bei den Nachfolgern besser umgesetzt. Verkaufen wird sich der Trendsetter trotzdem am Besten, gerade weil Apple die ersten waren, die hier zugeschlagen haben.
Es zeigt sich mal wieder: Trends setzen lohnt sich! Nachahmen kann jeder, das Zeug zum Superstart haben aber nur die ungewöhnlichen Einfälle. Zum Glück fängt das Jahr 2008 gerade erst an, mal sehen, was uns auf dem Mobile- Sektor noch so alles bevorsteht.

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