Gefährlicher Trend: Schlankheitspillen

Autor: Dennis
25. März 2008

Es gibt mindestens so viele Tips für erfolgreiches Abnehmen, wie es unterschiedliche Schuh-Sorten gibt. Tatsächlich ist der Trend zur Diät im heutigen Konsum-Wahn nicht zu übersehen, mehr noch, imageträchtig geworden: Sag mir, was du nicht isst, und ich sag dir, wer du bist?

Den Leuten, die es wirklich betrifft, ist eine Diät oft zuviel. Sie wollen sich nicht wirklich darauf einlassen, sind vielleicht auch abgestoßen von der in Magazinen und TV-Shows propagierten “Gesunden Lebensweise”, wollen eigentlich nur eins: Möglichst schnell Gewicht verlieren, um dann wieder über etwas anderes nachdenken zu können. Schlankheitspillen versprechen diese rasche Hilfe. Viele Firmen bieten diese Medizin mittlerweile an, dabei gibt es unterschiedliche Wirkstoffe, die unterschiedliches beim Menschen auslösen sollen und somit die Gewichtsreduktion auf unterschiedlichem Wege bewerkstelligen wollen.

Sogenannte Appetitzügler setzen psychologisch an: Wenn kein Appetit vorhanden ist, dann isst der Mensch auch weniger. Logisch? Vor allem gefährlich, in den Pillen sind nämlich Amphetamine enthalten, die für viele Menschen unangenehme Nebenwirkungen bis hin zur Lebensgefahr bedeuten können.

Abführmittel wollen das Gewichtsproblem im Darmtrakt kurieren, eine unwirksame Variante, weil die überflüssigen Fettreserven mit dem Verdauungsapparat nichts mehr zu tun haben. Dasselbe gilt bei Enzympillen, die die Zusammensetzungen der Darmflora und des Magens verändern wollen.

Generell gilt: Pillen, die an den Mechanismen des Körpers herumspielen wollen, um eine Gewichtsreduktion herbeizuführen, sind größtenteils unausgegoren und fast immer mit Risiken behaftet. In einzelnen Fällen mag es sinnvoll sein, sich dieser Art von Behandlung zu unterziehen, meistens aber führt um eine ordentliche Diät und eine Umstellung seiner Essgewohnheiten kein Weg herum.


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