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Autor: Stefanie
23. November 2009

Mit wenigen Ausnahmen sind die Designer sich einig: Die Farbpallette für den Frühling und Sommer kommenden Jahres setzt sich aus zwei Farben zusammen. Schwarz und Weiß zieren Kleidung, Möbel und Dekoartikel.

Ein schwarzes Kleid, dazu eine Kette mit weißen Perlen: eine Art die Trendfarben zu tragen. © Flickr / lanuiop

Nun könnte man denken, dass dieser Look zu schlicht und irgendwie langweilig wirkt. Aber weit gefehlt! Auf den kurzen Kleidern, Shorts oder Tops entfalten die Kontrastfarben ihre volle Wirkung und setzen die Mode gekonnt in Szene. Dank besonderer Schnitte fallen die Outfits außerdem ins Auge. Wichtig ist es, beide Farben richtig zu kombinieren. Man sollte nicht streng darauf achten, dass Schwarz und Weiß zu gleichen Teilen getragen werden. Viel besser wirkt es etwa zum „kleinen Schwarzen“ weiße Accessoires wie ein Tuch, Armbänder und Taillengürtel zu kombinieren.

Auch die Welt der Möbel haben die beiden Farben im Sturm erobert. Schwarze oder weiße Couches, Betten, Tische oder Stühle ergeben einen absoluten Trend. Möbel dieser Farbwahl wirken elegant und modern – und müssen dabei noch nicht einmal teuer sein. Ikea bietet bereits in der aktuellen „Kollektion“ eine ganze Menge der Trendmöbel an. Und wenn man einmal im Besitz von Möbeln in so dezenten Farbtönen ist, kann man bei der Wandbemalung mal so richtig klotzen. Bunte Wände, ob uni oder gemustert, als fertige Tapete oder selbst gestrichen, geben diesem Wohntrend noch die richtige Würze.    [...mehr]


Autor: Effi
23. September 2008

Neulich mal wieder das Wochenende zuhause bei den Eltern gewesen, was ja ab und zu gar nicht so übel ist, zumal in meiner Heimatstadt noch ein Haufen guter Freunde lebt. Dementsprechend durchgetanzt und müde lag ich dann am Sonntag Nachmittag gemütlich auf dem Sofa meiner Eltern und ließ den Fernseher laufen, musste jedoch schon nach einer halben Stunde genervt und zunehmend bestürzt abschalten. Was ist nur aus der deutschen Fernsehlandschaft geworden? Wo sind die guten alten Fernsehserien nur geblieben? Ich war mal wieder froh selbst keinen Fernseher zu besitzen.

by recurringdreams flickr
Neugierig geworden telefonierte ich mein Homebase-Netzwerk in Berlin an und stellte weniger bestürzt fest: Nur 10% von ihnen hatten überhaupt noch einen Fernseher. Stattdessen grassierte folgende Mode: DVD’s mit Super-Serien gucken – eine Praxis, die ich selbst schon zuhause eingeführt hatte. Ist doch wahr! Wer will denn Six FeetUnder gucken, wenn alle Viertelstunde werbeunterbrochen wird, und selbst die Werbung inzwischen einen Zenit an Dämlichkeit überschritten hat, der schlichtweg nicht mehr zu toppen ist?

Was ich mich außerdem immer frage: Wer lädt sich eigentlich die ganzen Klingeltöne runter? Denn in den 80ern gab es wenigstens noch coole Werbung (man erinnere sich an die Miracoli-Werbung, wo die Mutter von nebenan geradezu dali-mäßig surrealistisch mit dem Kopf durch die Wand kommt und sagt: „Es ist noch etwas Soße da!“). Heute fühlt sich der normaldenkende Bürger schlichtweg belästigt vom Gepiepe und Gebrabbel und selbst über Germany’s Next-Topmodel kann man nach der dritten Staffel nicht mehr lachen.

by frenkieb flickr
Folgen wir also dem Trend: Serien gucken ohne Werbeunterbrechung. Gute Serien aus England und den USA gucken und lachen, weinen, nachdenklich werden. Hier meine kleine Top-Ten-Liste, die gern dazu aufruft ergänzt und erweitert zu werden. Ach ja, und den Fernseher am besten schnell bei den Eltern in den Keller stellen oder für nen Kasten Bier in der zitty inserieren.
Meine kleine Top Ten: Six Feet Under, The Wire, Extras, The Sopranos, Arrested Development, The Office, Twin Peaks, Riget, ach ja…Sex and The City und die Gilmore Girls, sorry!    [...mehr]