» Reisetrends
Luxusurlaub, das war bisher immer mit folgenden Attributen verbunden: Kreuzfahrten im Indischen Ozean, jede Menge Kohle, shoppen und Cocktails trinken. Im Winter träumte man sich in die schweizerischen Alpen, Skiurlaub natürlich im schicken Luxushotel.
Doch auch Urlaubsformen ändern sich und nicht immer fahren die Reichen und schönen an die französische Riviera oder in die Rocky Mountains, um sich und die andere Prominenz zu feiern. Stattdessen macht sich ein anderer Trend breit, der im Zuge von Klimawandel und Globalisierung gut in unsere heutige Zeit passt. Die internationale Tourismusindustrie verzeichnete im Jahre 2008 einen klaren Trend hin zum sogenannten ruralen Tourismus. Unter ruralem Tourismus versteht man Urlaubsformen, die meist ökologisch, zum Beispiel klimaschonend. ausgerichtet sind.
Der Trend stammt nicht umsonst aus Spanien, wo die einheimische Bevölkerung übersättigt von eigenen zugepflasterten Stränden, sich wieder auf kleine unbekannte Dörfer und Ortschaften im Inneren des Landes konzentriert, wo kulturelle Routen und Wanderwege neu entdeckt werden. Ein gutes Beispiel für den neuen Tourismus-Trend ist die wachsende Beliebtheit von alten Pilgerwegen, wie z.B. dem Jakobsweg. Nicht zuletzt Hape Kerkelings Buch „Ich bin dann mal weg“ hat gerade in Deutschland zur Popularität dieser Art von Urlaub beigetragen.
Eigentlich kann man sagen, dass der rurale Tourismus-Trend ein Trend zurück zu Großmutters Zeiten ist, wo man statt schick auf dem Skilift herumzugondeln, in einer Almhütte übernachtet, wandert statt Ski fährt oder den Sommer nicht auf Ibiza, sondern auf einem Biobauernhof in Bayern verbringt. Das ganze ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern bringt auch echte Entspannung mit – etwas, was vielbeschäftigte Menschen immer mehr zu schätzen wissen.
Also: Wer diesen Winter voll im Trend liegen will, sollte mal statt nach Österreich oder in die Schweiz zu fahren vielleicht mal die polnischen Berge in Zakopane unter die Lupe nehmen, viel wandern gehen und es sich auf ganze entspannte Art und Weise gutgehen lassen!
Viele von uns wollen jedes Jahr aufs Neue Urlaub im Ausland machen. Aber sind wir mal ehrlich, ist es nicht da am Schönsten wo auch das Herz ist?!
Urlaub auf Balkonien ist diesen Sommer voll im Trend. Das Wetter spielt mit, man ist in der vertrauten Umgebung und kann somit alle Vorteile der Heimat nutzen…
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Seit über dreißig Jahren begeistern die Fluggesellschaften in den USA die Amerikaner mit Billigflügen. Jetzt ist auch bei uns endlich dieser Trend angekommen. Seit mehreren Jahren schon steigt die Beliebtheit der Billigairlines.
Egal ob Airberlin oder Lufthansa, es gibt schon so viele Fluggesellschaften die ihre Kunden mit Billigflügen locken. Mit Sicherheit haben auch die horenten Spritpreise in den letzten Jahren dazu beigetragen, dass die Angebote in der Luft attraktiver für den Kunden werden. Von Berlin nach Frankfurt fliegt man schon für 56 €. Die Flugdauer beträgt ca. eine Stunde. Mit dem Auto ist man mit Sicherheit ein paar Stunden mehr unterwegs und hat mit einer Strecke von ungefähr 600 km zu kämpfen. Am Besten ärgert man sich noch schwarz, weil man zwei Stunden seines kostbaren Lebens im Stau auf der A3 verbracht hat. Ganz im Gegensatz zu 6000 m Flughöhe. Oben in den Wolken wird man von einer hübschen Stewardess gefragt, ob man zu seinem Getränk einen salzigen oder süßen Snack möchte.
Und wenn man mal so richtig hinter die Kulissen schauen möchte, dann wartet ein netter Pilot im Cockpit und verschafft dem Passagier gerne einen Eindruck über die anspruchsvolle Technik an Board.
Ich nutze sehr oft die günstigen Flüge der Billigairlines und bin immer zufrieden. Schnell und vor Allem entspannt erreiche ich mein Ziel und kann mir dabei sicher sein dass ich auch noch Geld gespart habe, im Vergleich mit Bahn und Auto. Wobei ich mir auch sicher sein kann ist die enorme Umweltveschmutzung, ja es gibt leider immer einen Nachteil… Aber 600 km mit dem Fahrrad sind einfach zu weit ![]()
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Wer in den letzten Jahren den Reisemarkt betrachtet hat, dem dürfte eins aufgefallen sein: Neben der immer stärkeren Massenmarkt- Orientierung der großen Reiseunternehmen mit Pauschalreisen und Sonderangeboten etabliert sich eine Art des Reisens immer stärker: Der Alternativ-Urlaub.
Diese Reiseerscheinung ist natürlich nichts Neues. Trotzdem lässt sich ein Trend erkennen: Vor allem kleinere Reisebüros und -veranstalter nutzen immer häufiger die Nische des Alternativ-Urlaubs.
Dabei steht dieser oft in Verbindung mit dem sogenannten nachhaltigen Tourismus. Das bedeutet, dass bei der Reiseplanung ausschließlich mit einheimischen Tourismusverbänden kooperiert wird.
Alternativurlaub bedeutet außerdem, dass sich nicht im Stil von Pauschal-Touristen mit Reisebus und Kamera auf zehn abzuarbeitende Ziele gestürzt wird, sondern die Touristen meist in längeren Touren mehr oder weniger behutsam in das Leben der Menschen des Landes eingegliedert werden. Dabei muss man nicht unbedingt Backpacker sein, um das alternative Urlaubserlebnis genießen zu können.
Dieses hat, einen Veranstalter mit Fingerspitzengefühl vorausgesetzt, den Vorteil, dass den Reisenden kein vorgekautes Einheits- Erlebnis geliefert wird, z.B. die hundertzehnte Hotellobby plus Strand, Cocktails und kreischenden Kleinkindern.
Vielmehr werden sie mit einer meist fremden Kultur konfrontiert, und haben mit etwas Glück eine Reise vor sich, die ihnen ein großer Veranstalter niemals würde bieten können. Natürlich ist vom Touristen bei dieser Art von Urlaub einiges gefordert: Verständnisfähigkeit, Abenteuerlust und die Bereitschaft, sich auf fremde Welten einzulassen.
Naja… Diese Dinge machen für mich den Unterschied aus zwischen einem Touristen und einem Reisewilligen. Schön, dass der Trend in diese Richtung zu gehen scheint. Ich für meinen Teil fahre lieber für anderthalbtausend Euro in die Mongolei, als mir für 200 an der Adria bei Sonnencremegestank den Rücken zu verbrennen. So bleibt eine Reise etwas Besonderes und versinkt nicht im Sumpf der Pauschalangebote.
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